Über mich

Damit Sie wissen mit wem sie es hier zu tun haben, werde ich mich kurz vorstellen.

Mein Name ist Johann Zauner.Johann Zauner
1975
begann ich die Lehre als KFZ-Mechaniker, nach dem Gesellenabschluss hatte ich

erstmals genug von Autos. Zum einen war der Verdienst nicht sonderlich reizbar, zum
andern musste ich feststellen dass dieser erlernte Beruf doch nicht das Gelbe vom Ei war.
Meine Leidenschaft war nun mal die Elektrotechnik.
Somit hängte ich meinen Beruf an den Nagel und jobte quer durch die Berufssparten.
Angefangen als Radiomechaniker, Schlosser über Maschinenbauer bis hin zum Elektriker.
Zwischendurch belegte ich immer wieder diverse Elektronikkurse und Programmierkurse.

Die 8ziger Jahre wahren wohl die lernreichsten Jahre überhaupt. Zu dieser Zeit unternahm ich die ersten Gehversuche in Basic- und Assemblerprogrammierung. Natürlich mit dem legendären Commodore C64. Wie kann es auch schon anders sein. Ich möchte fast behaupten, dass Commodore für meinen und auch für so manch anderen Werdegang zum teil mitverantwortlich ist. Natürlich im positiven Sinne.

Im laufe des Programmierlernprozesses verblüffte mich die Tatsache, mit Bits und Bytes
über elektrische Signale, mechanische Komponente in Bewegung zu bringen.

Somit entstanden geistig auch schon die ersten Projekte und natürlich die damit verbundenen Anlaufschwierigkeiten. Eine wohl am häufigsten auftretende Anlaufschwierigkeit ist die Hardware, welche zwischen der Schnittstelle des PC oder MC und der mechanischen Komponente benötigt wird. Meistens in Form einer Leiterplatte. Also wurde das nächste Kapitel aufgeschlagen, das Herstellen von Leiterplatten. Dieser Lernprozess war wohl der teuerste überhaupt.

1989 startete ich mein erstes großes Projekt. Ein X-Y Stift-Plotter welcher neben etlicher kleiner Zwischenprojekte dann endlich Ende 1990 fertig gestellt wurde.
Zu dieser Zeit lernte ich sehr viel über Schrittmotore und deren Ansteuerung.

Die 9ziger Jahre waren die Projekt Jahre. Es folgte ein Projekt nach dem anderen.
Angefangen mit der Entwicklung und Herstellung von Einplatinen Computern, MC-Steuerungen, MC gesteuerte Netzteile bis hin zur Entwicklung und Fertigstellung von 3 Achsen CNC Maschinen. Nur um einige zu nennen.

2001 entschloss ich mich dann doch noch einmal die Schulbank zu drücken um den Meisterbrief in Elektrotechnik auf der HTL Wr. Neustadt zu machen.

2003 war es dann soweit, ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht.

Ich habe inzwischen 57 Lenze am Buckel und im laufe der Zeit schon mal etliches an Erfahrung in den bereichen Mechanik, Elektrotechnik und Elektronik gesammelt.

Mein Leitsatz lautete immer, wenn du etwas verstehen willst, dann musst du es verstehen lernen. Aber wie lernt man am besten etwas zu verstehen?

Nun! Die erste Priorität lautet viel Zeit nehmen und in keinem Fall aufgeben. Besonders in der Elektrotechnik ist es unumgänglich Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. In der Mechanik ist das verstehen lernen etwas leichter. Schon als Kind lernt man die Mechanik spielerisch zu verstehen. Es hat doch sicherlich schon jeder einmal als kleiner Junge oder vielleicht auch Mädchen, sein Spielzeugauto zerlegt um zu sehen, wie und warum bewegt sich das Teil überhaupt. In der Elektrotechnik nütz dies leider wenig.

Ein Transformator kann zwar zerlegt werden, jedoch sieht man die Funktion nicht.
Spannung und Strom ist nun mal optisch nicht Sichtbar.
Hier ist in erster Linie die Lektüre gefragt. Sie darf in keinem Fall vernachlässigt werden.

Der Rest wird mit LERNING BY DOING erledigt.

Es gibt da so etliche Sprichwörter! Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr oder Schuster bleib bei deinen Leisten. Also ich persönlich halte überhaupt nichts von diesen Sprichwörtern. Sie werden meistens von denjenigen in Anspruch genommen, die ohnehin mit
dem Lernen schon abgeschlossen haben.

Ein Tipp:
So klein und unwahrscheinlich Dein Projekt auch ist und so wenig Wertschätzung es auch von anderen bekommt. Lass Dich nicht davon abbringen und vollende es in jedem Fall.
Denn eins ist sicher, das dabei erlangte Wissen ist Belohnung genug.

Und wenn Dich jemand fragt wie lange Du noch brauchst? Dann antworte!
Noch zwei Wochen. Denn Zeitdruck, ist beim Experimentieren das schlechteste Druckmittel.
Nun noch ein paar Informationen zu meinem aktuellen Wissensstand.
Mein Hauptinteresse gilt nach wie vor der Soft und Hardware Entwicklung.

PC Software schreibe ich ausschließlich in Visual Basic, in ganz seltenen fällen greife ich auf
C+ zurück. Mikrokontroller Systeme programmiere ich in Assembler, da wären.

Die Familien ATMEL, INTEL Z80 und MOTOROLLA Mein bevorzugter Kontroller ist der MC68HC11 von Motorolla.
Für kleine Steuerungsaufgaben im Maschinenbau setze ich oft die LOGO von Siemens ein. Sie ist kompakt leicht Handzuhaben und nicht allzu teuer.
Ich habe eine kleine Bildersammlung meiner Projekte zusammengestellt.
Und wer will kann sich meine Abschlussarbeit der Meisterschule zu Gemüte führen.
Danke für den Besuch auf dieser Seite.